Vom Reden zum Tun

Beim Pro-Action-Café auf dem 12. Berliner jugendFORUM im Abgeordnetenhaus ging es darum, zu den Diskussionsthemen konkrete Projekte auf den Weg zu bringen. Zum Teil konnten sich Politiker und Jugendliche hier auf eine weitere Zusammenarbeit einigen.

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Nach den Diskussionsrunden am Vormittag stand nach dem Mittagessen noch ein weiterer Programmpunkt auf der Tagesordnung: das Pro-Action-Café. Was steckte dahinter? In Kürze: Hier sollten die Themen der Diskussionsrunden noch mal aufgegriffen und in konkrete Projekte umgesetzt werden.

Dazu standen in der Wandelhalle des Abgeordnetenhauses insgesamt 20 Tische, an denen sich die Politiker und Jugendliche zu den einzelnen Themen zusammenfinden konnten. Erster Schritt dabei war, eine Projektidee oder Veränderungsvorschlag den anderen Teilnehmern vorzustellen. Jeder, der eine Idee zur Verbesserung hatte, konnte sich an den passenden Tisch stellen und ein Plakat zu seiner Idee anfertigen. So gab es Themen wie die Eröffnung eines Jugendclubs oder Sauberkeit in Parks.

An einem Tisch ging es um die Schüler-Initiative „Politik als Schulfach“. Die hat sich bereits 2010 gegründet und zählt heute rund zehn Mitglieder. Ihr Anliegen: Sie wollen mehr politische Bildung in der Schule. Dazu soll der Geschichtsunterricht zu einem Drittel aus Sozialkunde bestehen. Geschichte und Sozialkunde dann auch getrennt benotet werden.

Sandra Scheeres von der SPD, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, beschäftigt sich auch mit diesem Thema. Sie diskutierte am Tisch mit. Später kam noch Udo Lihs von der Piratenpartei dazu. Er bot der Schüler-Initiative seine Hilfe an. Man einigte sich darauf, sich bei einem zweiten Gespräch genauer mit dem Thema zu befassen.

Geschrieben von Joshua Bennua und Dominique Schönfelder.